über Josua Schütz
Klassenlehrer mit Berufung, Familienvater, Ehemann, Wald-Enthusiast, Läufer, KI-Promotor und Bildungsneudenker.
Klassenlehrer mit Berufung, Familienvater, Ehemann, Wald-Enthusiast, Läufer, KI-Promotor und Bildungsneudenker.
"Seit ich künstliche Intelligenz täglich für meine Unterrichtsvorbereitung einsetze, bleibt mir viel mehr Zeit für die Beziehungsarbeit zu meinen Schulkindern."
Josua Schütz
Volksschullehrer und KI-Experte
ab 2026
Schule mit KI bietet KI-Kurse für Lehrpersonen und KI-Seminare für Schulen jeweils nachmittags an
MR-Lehrperson (Heilpädagoge) an der Schule Rüti jeweils vormittags
2024 bis 2026
Klassenlehrer der Klasse 6c an der Schule Rüti in Ostermundigen
Lehrperson an der besonderen Volksschule You Count Internat 18 im Liebefeld
Homeschooling-Angebot in Rubigen an zwei Halbtagen pro Woche
2000 bis 2024
Aufbau und Betrieb einer Eco-Lodge im peruanischen Amazonas-Regenwald für Auszeiten
Lehrtätigkeit für Jugendliche mit Autismus bei Specialisterne sowie an der Klubschule Luzern
Projektleitungsmandate bei diversen Bundesämtern und Konzernen
Aufbau des Onlinemarketing Zentrums sowie des Projektmanagement Zentrums
Aufbau einer Privatschule für Erwachsene mit Standorten in Bern, Zürich und Fribourg
1999
Gründung der eigenen IT-Firma "Dataflow AG" (2026 umbenannt in «Schule mit Spass AG»")
1995 bis 2000
Ausbildung zum Primarlehrer (erste Hälfte in Fribourg, zweite Hälfte in Bern – Lerbermatt)
Lernen ist für mich keine Einbahnstrasse.
Keine Beschallung von vorne, keine Tests, die bestimmen, was „wertvolles Wissen“ ist.
Für mich ist Bildung ein Abenteuer: Wild, mutig, naturverbunden und zutiefst menschlich.
Deshalb habe ich die Schule mit Spass AG gegründet. Denn ich bin überzeugt:
Spass erzeugt Freude – und Freude ist der stärkste Motor für Lernen.
Bevor wir über Inhalte sprechen, müssen wir über das Klima sprechen.
Ein Klassenzimmer, in dem sich alle wohl und sicher fühlen, ist das Fundament von allem. Echte Beziehungsarbeit ist kein Bonus, sie ist Voraussetzung. Nur wer sich gesehen fühlt, traut sich, Fehler zu machen und zu wachsen.
Ich weiss, dass dieser Weg nicht immer einfach ist. Als Vater habe ich die Intensität der Pubertät hautnah erlebt.
Mein eigener Sohn hat einmal in einem Bergdorf 13 Chalets mit dem Schriftzug „Fuck School“ besprayt. So bedauerlich dieser Moment war, er ist auch ein ehrlicher Hinweis:
Schule macht nicht allen Kindern Spass.
Und genau das treibt mich an.
Ich möchte meinen Beitrag leisten, dass Schule wieder mehr Freude macht – für Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen. Unter anderem mit meinen KI-Kursen für Lehrpersonen und Seminaren für Schulen.
Denn Jugendliche brauchen in dieser Phase keine autoritären Ansagen, sondern Erwachsene, die zuhören, standhalten und den Raum halten, auch wenn es stürmt.
Ich arbeite mit KI – aber nicht, weil ich Maschinen liebe. Im Gegenteil.
Ich möchte, dass Lehrpersonen weniger Zeit mit Administration verbringen und mehr Zeit für echte Begegnung haben. Die KI übernimmt den Papierkram – damit wieder Platz entsteht für das Wesentliche:
ein Gespräch mit einem strauchelnden Jugendlichen
ein gemeinsames Projekt
ein Erlebnis draussen in der Natur
Ich glaube an eine Schule, die im Leben stattfindet.
Ein Stück weit inspiriert von Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun.“
Kinder bringen alles mit. Unsere Aufgabe ist es, Räume zu öffnen und uns selbst nicht zu wichtig zu nehmen.
Gleichzeitig zieht es mich in die Naturpädagogik:
Die beste Mathelektion kann das Bauen einer Hütte sein. Die beste Physikstunde das Beobachten eines Flusses.
Nachhaltigkeit wird nicht gepredigt, sondern gelebt: Im Garten, beim Kochen, beim Bauen.
Und in der Erlebnispädagogik entdecken Kinder, wie stark sie sind, wenn sie gemeinsam etwas schaffen.
Lernen passiert nicht nur im Kopf.
Kunst, Musik, Bewegung, Projekte – all das gehört dazu.
Warum Arbeitsblätter ausfüllen, wenn man einen Marktstand planen oder einen Film drehen kann?
Ob im Klassenzimmer, beim Homeschooling oder unterwegs: Die Welt ist ein Lernraum.
Ich stelle mir Lernorte vor, an denen Kinder sich dreckig machen dürfen, an denen Fehler willkommen sind, an denen wir Erwachsenen wieder staunen.
Denn am Ende ist Bildung für mich genau das:
Lernen, das Leben zu lieben.
Josua Schütz