KI-Linkverzeichnis
Medienberichte ohne Paywall, Kantone, Verbände und Bildungsinitiativen (ohne private Anbieter)
Medienberichte ohne Paywall, Kantone, Verbände und Bildungsinitiativen (ohne private Anbieter)
Nationale und internationale KI-Ressourcen im Web.
Herausgeber: Volksschulamt des Kantons Zürich (Bildungsdirektion Kanton Zürich)
Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich betrachtet Künstliche Intelligenz als festen Bestandteil von Schule und Gesellschaft. Statt starrer Vorschriften setzt sie auf fünf Leitsätze: Offenheit gegenüber KI, sinnvoller Einsatz im Unterricht, Förderung von KI-Kompetenz, chancengerechter Zugang sowie rechtskonforme Nutzung. Zudem werden Empfehlungen für den Einsatz von KI bei Unterricht und Beurteilung gegeben. Besonders betont werden Transparenz, Datenschutz, kritisches Denken und die Deklaration der KI-Nutzung bei Leistungsnachweisen.
Der LCH sieht Künstliche Intelligenz als festen Bestandteil des Schulalltags und fordert einen pädagogisch begründeten, sicheren und ethisch verantwortungsvollen Einsatz. In seinem Positionspapier werden Chancen wie individualisiertes Lernen und Entlastung bei administrativen Aufgaben den Risiken gegenübergestellt. Gleichzeitig formuliert der Berufsverband konkrete Forderungen an Politik, Schulen und Behörden, damit KI lernwirksam, transparent, datenschutzkonform und chancengerecht in Schweizer Schulen eingesetzt werden kann.
Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich betont, dass beim Einsatz von KI in Schulen regelmässig Personendaten bearbeitet werden und deshalb hohe Datenschutzanforderungen gelten. Schulen bleiben für die Datenverarbeitung verantwortlich und müssen Eltern transparent informieren. Besonders schützenswert sind biometrische Daten und Persönlichkeitsprofile von Kindern. Vor dem Einsatz neuer KI-Systeme werden Datenschutz-Folgenabschätzungen sowie möglichst anonymisierte Daten empfohlen.
Der ICT-Coach bietet Schulen und Lehrpersonen praxisnahe Hilfestellungen für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Im Mittelpunkt stehen verständliche Grundlagen, Unterrichtsideen, Datenschutz, rechtliche Aspekte sowie Instrumente für die Schulentwicklung. Schulen werden dabei unterstützt, eine gemeinsame Haltung zum KI-Einsatz zu entwickeln, Leitlinien zu erarbeiten und KI schrittweise, verantwortungsvoll und pädagogisch sinnvoll im Schulalltag zu verankern.
Die PH Zürich unterstützt Schulen und Lehrpersonen dabei, Künstliche Intelligenz kompetent und verantwortungsvoll im Unterricht einzusetzen. Das Angebot umfasst Grundlagen- und Vertiefungskurse, schulinterne Weiterbildungen sowie Materialien für die Unterrichtspraxis. Im Fokus stehen der sinnvolle Einsatz von KI-Tools, die Förderung von Medien- und KI-Kompetenz, ethische Fragestellungen sowie die Entwicklung eines reflektierten und datenschutzkonformen Umgangs mit KI.
Das SBFI betrachtet Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Schweiz. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Forschung, Innovation und Bildung sowie die Vorbereitung der Bevölkerung auf den digitalen Wandel. Bund, Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Kantone unterstützen KI durch Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie den verantwortungsvollen Einsatz. Leitlinien und koordinierte Massnahmen sollen Chancen nutzen und Risiken angemessen berücksichtigen.
Das Educa-Dossier «KI in der Bildung» beleuchtet Chancen, Herausforderungen und Anforderungen von Künstlicher Intelligenz für das Schweizer Bildungssystem. Thematisiert werden verschiedene KI-Arten, konkrete Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, Datenschutz, rechtliche Fragen sowie die zentrale Bedeutung qualitativ hochwertiger Daten. Ziel ist es, Schulen und Bildungsverantwortlichen eine fundierte Orientierung für einen verantwortungsvollen, sicheren und zukunftsgerichteten Einsatz von KI zu bieten.
Der Beitrag fasst aktuelle Forschungsergebnisse zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Lernen zusammen. KI kann Lernerfolg und Motivation fördern, insbesondere durch personalisierte Unterstützung und direktes Feedback. Gleichzeitig bestehen Risiken wie Abhängigkeit, nachlassende Eigenleistung und ungleiche Wirkung auf verschiedene Lernende. Entscheidend bleibt die Rolle der Lehrperson: KI soll den Unterricht ergänzen, nicht ersetzen. Ein ausgewogener, pädagogisch begründeter Einsatz ist der Schlüssel zu nachhaltigem Lernen.
Die IQES-Themenseite zeigt, wie Künstliche Intelligenz Schule und Unterricht verändert. Sie beleuchtet Chancen wie personalisiertes Lernen, Feedback, Schreibunterstützung und Entlastung von Lehrpersonen ebenso wie Risiken durch Datenschutz, Verzerrungen und Desinformation. Fachbeiträge und Praxisbeispiele zeigen, wie KI didaktisch sinnvoll eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Rolle der Lehrperson, kritisches Denken sowie ein verantwortungsvoller und reflektierter Umgang mit KI im Unterricht.
Die KI-Plattform des Kantons Basel-Landschaft unterstützt Lehrpersonen mit praxisnahen Materialien, Unterrichtsideen und Weiterbildungsangeboten für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Sie bietet einen Lernzyklus «KI und Unterricht», Unterrichtsmaterialien, Factsheets, Webinare sowie konkrete Praxisbeispiele. Ziel ist es, Lehrpersonen beim didaktisch sinnvollen, sicheren und reflektierten Einsatz von KI im Unterricht und in der Schulentwicklung zu begleiten.
Der Beitrag berichtet über die Forderung des Schweizerischen Schülerrats nach einer einheitlichen nationalen KI-Strategie für Schulen. Hintergrund sind die grossen Unterschiede zwischen den Kantonen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Während einige Kantone bereits Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet haben, fehlen andernorts klare Vorgaben. Der Schülerrat fordert deshalb schweizweit abgestimmte Leitlinien, um Chancengleichheit, Rechtssicherheit und einen verantwortungsvollen Einsatz von KI im Unterricht sicherzustellen.
Der Beitrag zeigt Künstliche Intelligenz als wertvolle Unterstützung für Lehrpersonen. KI kann bei der Unterrichtsplanung, Ideenfindung sowie der Vor- und Nachbereitung entlasten und so Zeit für die pädagogische Arbeit schaffen. Gleichzeitig wird betont, dass Lehrpersonen durch die eigene Nutzung ihre KI-Kompetenzen erweitern und diese an Schülerinnen und Schüler weitergeben können. KI wird dabei als Hilfsmittel verstanden, das menschliche Kreativität, Beziehungsgestaltung und pädagogische Verantwortung ergänzt, aber nicht ersetzt.
Das zebis-Dossier bietet Lehrpersonen einen umfassenden Einstieg in Künstliche Intelligenz und ChatGPT. Es erklärt Grundlagen, zeigt Chancen und Risiken auf und stellt zahlreiche Unterrichtsmaterialien, Videos, Praxisbeispiele, Fortbildungen und Prompt-Vorlagen bereit. Zudem werden Datenschutz, ethische Fragen sowie der reflektierte Einsatz von KI im Unterricht thematisiert. Ziel ist es, Lehrpersonen bei einer kompetenten und verantwortungsvollen Integration von KI in Schule und Unterricht zu unterstützen.
Der Schweizerische Nationalfonds berichtet über das ausgezeichnete Projekt «All fake – or what?», das die Medien- und KI-Kompetenz von Jugendlichen stärken soll. Über die Plattform Check News erhalten Lehrpersonen ab Herbst 2025 kostenlose Unterrichtsmaterialien zu KI, Deepfakes und Desinformation. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 19 Jahren zu befähigen, manipulierte Inhalte zu erkennen, kritisch zu hinterfragen und Medien verantwortungsvoll zu nutzen. Die Materialien werden regelmässig aktualisiert.
Die ZHAW zeigt, dass Künstliche Intelligenz für Jugendliche in der Schweiz bereits zum Alltag gehört: 71 % der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI-Tools, vor allem für Informationssuche und schulische Aufgaben. Die Nutzung nimmt mit dem Alter deutlich zu und wird durch Faktoren wie Geschlecht und Wohnort beeinflusst. Die Studie empfiehlt Schulen, KI-Kompetenz gezielt zu fördern und Jugendliche zu einem kritischen, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit KI anzuleiten.