ChatGPT, Claude oder Gemini sind hervorragende Allrounder. Doch in den letzten zwei Jahren ist eine neue Generation von KI-Plattformen entstanden: KI-Tools, die ausschliesslich für Schulen entwickelt wurden.
Sie richten sich gezielt an Lehrpersonen und übernehmen typische Aufgaben aus dem Schulalltag – oft mit nur wenigen Klicks.
Hier sind einige der spannendsten Vertreter.
MagicSchool gilt heute als eine der bekanntesten KI-Plattformen für Schulen weltweit.
Die Plattform bietet Dutzende von Werkzeugen speziell für Lehrpersonen, beispielsweise für:
Unterrichtsplanungen
Arbeitsblätter
Prüfungen
Beurteilungsraster
Differenzierung
Elternbriefe
Feedback für Schülerinnen und Schüler
Ein grosser Vorteil: Die Werkzeuge sind bereits auf typische Unterrichtssituationen zugeschnitten. Lehrpersonen müssen oft nicht mehr mit aufwendigen Prompts arbeiten. (magicschool.ai)
Brisk verfolgt einen anderen Ansatz.
Statt einer eigenen Plattform arbeitet Brisk direkt in bekannten Anwendungen wie Google Docs, Google Classroom oder YouTube.
Besonders praktisch:
Texte kommentieren
Schülerarbeiten analysieren
Feedback erstellen
Präsentationen vorbereiten
Inhalte an verschiedene Leistungsniveaus anpassen
Viele Lehrpersonen schätzen, dass sie ihre gewohnten Programme kaum verlassen müssen. (briskteaching.com)
Wer unterschiedliche Leistungsniveaus in einer Klasse hat, sollte Diffit kennen.
Die Plattform kann aus einem Text, einer Website oder einem Video automatisch:
vereinfachte Versionen erstellen,
Verständnisfragen generieren,
Wortschatzlisten entwickeln,
Materialien an verschiedene Alters- und Leseniveaus anpassen.
Gerade im inklusiven Unterricht spart das enorm viel Zeit. (kuraplan.com)
Eduaide.ai unterstützt Lehrpersonen beim Erstellen von:
Unterrichtseinheiten
Lernzielen
Aufgaben
Rubrics
Projekten
Prüfungen
Der Fokus liegt klar auf didaktisch durchdachten Unterrichtsmaterialien. (thetechvanta.com)
SchoolAI geht einen Schritt weiter.
Neben Werkzeugen für Lehrpersonen bietet die Plattform auch geschützte KI-Lernräume für Schülerinnen und Schüler.
Lehrpersonen können nachvollziehen, wie Lernende mit der KI arbeiten und sie gezielt begleiten. (kuraplan.com)
Khanmigo stammt von der Khan Academy.
Anstatt einfach Lösungen zu liefern, versucht die KI, durch Fragen zum eigenen Denken anzuregen – ähnlich wie eine gute Lehrperson.
Das macht Khanmigo besonders interessant für selbstständiges Lernen. (Tech & Learning)
Das kommt darauf an.
Mit ChatGPT lassen sich viele dieser Aufgaben ebenfalls erledigen – oft sogar auf sehr hohem Niveau.
Der Unterschied liegt im Komfort:
Während ChatGPT ein universelles Werkzeug ist, liefern Schul-KIs bereits fertige Vorlagen und speziell entwickelte Werkzeuge für den Unterricht. Dadurch gelangt man häufig schneller zum Ziel.
Wer KI erst kennenlernt, ist mit ChatGPT meist hervorragend bedient.
Wer KI jedoch täglich im Unterricht einsetzt, sollte auch einen Blick auf spezialisierte Schul-KIs werfen. Sie nehmen Lehrpersonen viele Routinearbeiten ab und bieten Funktionen, die exakt auf den Schulalltag zugeschnitten sind.
Die spannendste Entwicklung der nächsten Jahre dürfte sein, dass sich allgemeine KI-Modelle und spezialisierte Schulplattformen immer stärker ergänzen – zum Vorteil der Lehrpersonen und ihrer Schülerinnen und Schüler.
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