Ja. In den meisten Fällen ist der Einsatz von KI erlaubt – solange die Vorgaben deiner Schule eingehalten und Datenschutz sowie Urheberrecht berücksichtigt werden.
KI ist ein Werkzeug wie ein Taschenrechner oder ein Computer. Entscheidend ist, wie sie eingesetzt wird.
Arbeitsblätter erstellen
Texte vereinfachen
Differenzierte Aufgaben entwickeln
Ideen für Projekte sammeln
Bilder für den Unterricht erzeugen
Nicht die KI entscheidet über guten Unterricht, sondern die Lehrperson.
Ja – besonders bei wiederkehrenden Aufgaben.
KI kann in wenigen Minuten erstellen:
Arbeitsblätter
Prüfungen
Elternbriefe
Zusammenfassungen
Lesetexte
Dossiers
Wochenpläne
Quizfragen
Viele Lehrpersonen berichten, dass sie dadurch pro Woche mehrere Stunden einsparen.
KI ersetzt keine Lehrperson – aber viele Routinearbeiten.
Für praktisch alle.
Deutsch
Geschichten
Grammatikübungen
Leseverständnis
Schreibaufträge
Mathematik
Sachaufgaben
Rechenserien
Erklärungen
Prüfungen
Französisch und Englisch
Dialoge
Wortschatz
Hörtexte
Rollenspiele
NMG
Erklärtexte
Experimente
Quiz
Projektideen
Musik
Liedtexte
Rhythmusübungen
Begleitungen
Bildnerisches Gestalten
Bildideen
Kreativaufgaben
Bildanalysen
KI unterstützt nahezu jedes Fach.
Ja – sogar besonders gut.
Aus einem Arbeitsblatt können innert Sekunden mehrere Versionen entstehen.
Zum Beispiel:
einfache Version
Standardversion
anspruchsvolle Version
Oder:
kürzere Texte
grössere Schrift
vereinfachte Sprache
zusätzliche Hilfen
Differenzierung gehört zu den grössten Stärken von KI.
Ja.
Die KI kann:
Aufgaben vereinfachen
zusätzliche Übungen erstellen
Fehler erklären
Lernpläne entwickeln
Schritt-für-Schritt-Anleitungen geben
Dadurch erhalten Lernende oft genau die Unterstützung, die sie gerade benötigen.
KI kann individuelles Lernen erleichtern.
Ja – allerdings mit klaren Regeln.
Viele Jugendliche werden KI später im Beruf selbstverständlich einsetzen. Deshalb sollten sie bereits in der Schule lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen.
Sinnvolle Regeln sind beispielsweise:
KI als Unterstützung nutzen.
Ergebnisse kritisch überprüfen.
KI-Einsatz offen deklarieren.
Eigenleistung klar erkennbar machen.
Verbieten verhindert Lernen nicht – ein bewusster Umgang schon.
Hausaufgaben werden sich verändern.
Aufgaben, die sich vollständig von einer KI lösen lassen, verlieren an Aussagekraft.
Stattdessen gewinnen Aufgaben an Bedeutung, bei denen Schülerinnen und Schüler:
eigene Erfahrungen einbringen,
reflektieren,
argumentieren,
kreativ arbeiten oder
Ergebnisse präsentieren.
Statt:
Schreibe eine Zusammenfassung.
besser:
Vergleiche die KI-Zusammenfassung mit deiner eigenen und erkläre die Unterschiede.
Hausaufgaben sollten Denken fördern – nicht bloss Abschreiben.
Prüfungen sollten vermehrt Kompetenzen statt reines Auswendiglernen prüfen.
mündliche Prüfungen
Präsentationen
Projekte
praktische Arbeiten
Reflexionen
offene Problemstellungen
Auch Prüfungen mit erlaubtem KI-Einsatz können sinnvoll sein.
Nicht alles, was KI lösen kann, eignet sich noch als klassische Prüfung.
Ja, wenn dies von der Schule oder der Lehrperson verlangt wird.
Eine transparente Deklaration schafft Vertrauen.
Zum Beispiel:
Dieser Text wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt und anschliessend überarbeitet.
Offenheit ist meist der beste Weg.
Ja.
Rollenspiele
Escape Rooms
Lernspiele
Projektwochen
Experimente
Stationenlernen
Wettbewerbe
Exkursionen
Oft entstehen innerhalb weniger Minuten dutzende Ideen.
KI ist ein hervorragender Ideengeber.
Ja.
Die KI kann Lernziele altersgerecht formulieren und an Lehrpläne anpassen.
Beispielsweise:
fachliche Lernziele
methodische Lernziele
soziale Lernziele
personale Lernziele
Lernziele gehören zu den Aufgaben, die KI besonders zuverlässig unterstützt.
Ja – die Verantwortung bleibt jedoch bei der Lehrperson.
KI kann:
Rubrics erstellen
Beurteilungskriterien formulieren
Rückmeldungen sprachlich verbessern
Zeugnisbemerkungen entwerfen
Formulierungen vereinheitlichen
Die eigentliche Bewertung sollte immer von der Lehrperson vorgenommen werden.
KI unterstützt die Beurteilung – sie ersetzt sie nicht.
Die Lehrperson wird noch wichtiger.
Weniger Zeit fliesst in Routinearbeiten.
Mehr Zeit bleibt für:
Beziehungen
Coaching
individuelle Förderung
Lernbegleitung
Motivation
Feedback
Die Lehrperson entwickelt sich zunehmend zur Lernbegleiterin bzw. zum Lernbegleiter.
Mit KI verschiebt sich der Schwerpunkt vom Vermitteln zum Begleiten.
kritisches Denken
Medienkompetenz
Quellen prüfen
gute Fragen stellen
Problemlösen
Zusammenarbeit
Kreativität
Kommunikation
Selbstständigkeit
verantwortungsvoller Umgang mit KI
Die Fähigkeit, KI sinnvoll zu nutzen, wird zu einer wichtigen Zukunftskompetenz.
KI verändert die Schule – aber sie ersetzt keine gute Lehrperson.
Die grössten Chancen liegen nicht darin, weniger zu arbeiten, sondern besser zu arbeiten.
KI übernimmt Routine.
Die Lehrperson gewinnt Zeit für das Wesentliche:
Beziehungen aufbauen
Lernprozesse begleiten
individuell fördern
inspirieren
begeistern
Nach diesem Kapitel weisst du:
wie KI sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann,
weshalb Differenzierung einfacher wird,
wie sich Hausaufgaben und Prüfungen verändern,
welche Aufgaben KI übernehmen kann,
warum Transparenz beim KI-Einsatz wichtig ist,
wie sich die Rolle der Lehrperson weiterentwickelt und
welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler für ihre Zukunft benötigen.
Im nächsten Kapitel betrachten wir den Einsatz von KI im Berufsleben und im Alltag. Du erfährst, wie KI Zeit spart, welche Berufe sich verändern und wie du KI auch ausserhalb der Schule gewinnbringend einsetzen kannst.