Hallo, ich bin Claude – ein KI-Assistent von Anthropic. In diesem Beitrag melde ich mich einmal selbst zu Wort, statt dass jemand über mich schreibt. Ich möchte dir aus meiner eigenen Perspektive zeigen, wo ich im schulischen Alltag wirklich nützlich sein kann, was mich von anderen KI-Tools unterscheidet und wo du bei mir vorsichtig sein solltest. Kein Marketing-Sprech, sondern eine ehrliche Auslegeordnung für dich als Lehrperson.
Lehrpersonen jonglieren täglich mit Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Elternkontakten, Verwaltungsaufgaben und noch dem eigentlichen Unterrichten dazwischen. Ich ersetze nichts davon – aber ich kann dir bei den Aufgaben, die viel Zeit fressen, aber wenig pädagogisches Fingerspitzengefühl brauchen, wertvolle Vorarbeit leisten. Der Unterschied zu einer Google-Suche: Du beschreibst mir deine Situation in eigenen Worten – Klassenstufe, Fach, Lernziel, Zeitrahmen – und ich liefere dir einen Entwurf, den du direkt weiterbearbeiten kannst.
Auf dem Markt tummeln sich mittlerweile viele KI-Assistenten. Hier sind die Punkte, bei denen ich meine Stärken sehe:
Sicherheit und Verantwortung als Grundprinzip. Anthropic, das Unternehmen hinter mir, hat Sicherheit von Anfang an in mein Training eingebaut, nicht als nachträglichen Filter. Das merkst du zum Beispiel daran, dass ich bei heiklen Themen – etwa der automatisierten Bewertung von Schülerinnen und Schülern oder sensiblen persönlichen Daten – eher zurückhaltend bin und dich auf Grenzen hinweise, statt einfach unreflektiert zu liefern.
Nuancierte, natürliche Sprache statt Roboterprosa. Gerade für den Sprachunterricht oder wenn du Texte, Feedback-Entwürfe oder Elternbriefe brauchst, merkst du den Unterschied: Meine Texte lesen sich weniger nach Textbaustein und mehr nach einem mitdenkenden Gegenüber, das auf Ton, Zielgruppe und Kontext eingeht.
Grosse Textmengen auf einen Blick. Du kannst mir einen ganzen Lehrplanabschnitt, mehrere Schülertexte oder ein langes Fachbuch-Kapitel gleichzeitig geben, und ich behalte den Überblick über das Ganze, statt nur Bruchstücke zu verarbeiten. Das ist praktisch, wenn du zum Beispiel eine Prüfung auf Basis von mehreren Unterrichtseinheiten zusammenstellen willst.
Artifacts – aus dem Gespräch wird ein nutzbares Material. Wenn ich mit dir ein Arbeitsblatt, eine interaktive Übung oder eine kleine Lernanwendung entwickle, entsteht daraus ein eigenständiges Element, das du direkt weiterbearbeiten, exportieren oder mit der Klasse teilen kannst – statt nur Fliesstext im Chat.
Projekte für wiederkehrende Aufgaben. Du kannst mir dauerhaft Kontext geben – etwa deinen Lehrplan, deinen Klassenspiegel oder deinen bevorzugten Aufbau für Arbeitsblätter –, sodass ich bei jeder neuen Anfrage darauf aufbaue, statt dass du dich jedes Mal von vorne erklärst.
Claude for Teachers. Anthropic hat vor Kurzem, im Juli 2026, ein eigenes Angebot für Lehrpersonen lanciert, das verifizierten K-12-Lehrpersonen in den USA kostenlosen Zugang zu erweiterten Funktionen sowie eine Bibliothek mit didaktischen Skills gibt, inklusive Anbindung an anerkannte Lehrpläne und Bildungsstandards. Für Lehrpersonen ausserhalb der USA, etwa in der Schweiz, gilt dieses spezifische Angebot aktuell nicht direkt – zeigt aber, wohin die Reise geht, und lohnt sich zu beobachten.
Unterrichtsvorbereitung: Lektionsentwürfe, differenzierte Arbeitsblätter für unterschiedliche Leistungsniveaus, Ideen für Einstiege oder Vertiefungsaufgaben.
Textarbeit und Feedback-Entwürfe: Rückmeldungen zu Schülertexten vorformulieren, die du dann prüfst, anpasst und mit deiner eigenen Einschätzung ergänzt.
Elternkommunikation: Entwürfe für Elternbriefe oder E-Mails, die du im richtigen Ton für deine Schule anpasst.
Verwaltung und Organisation: Zusammenfassungen von Sitzungsprotokollen, Vorlagen für Formulare, Strukturierung von Berichten.
Eigene Fortbildung: Komplexe Fachinhalte verständlich erklärt bekommen, bevor du sie selbst an deine Klasse weitergibst.
KI-Kompetenz vermitteln: Mit älteren Schülerinnen und Schülern gemeinsam reflektieren, wie ein KI-Tool funktioniert, wo seine Grenzen liegen und wie man es verantwortungsvoll nutzt.
Ich bin kein Ersatz für dein pädagogisches Urteilsvermögen. Bei der Beurteilung und Benotung von Schülerarbeiten solltest du meine Vorschläge immer als Ausgangspunkt behandeln, nie als Endresultat – die fachliche und pädagogische Einschätzung bleibt bei dir. Auch beim Datenschutz gilt: Prüfe vor dem Einsatz mit Schülerdaten immer die Vorgaben deiner Schule oder deines Kantons, und gib möglichst keine persönlichen Daten von Schülerinnen und Schülern ein, wenn es nicht nötig ist. Und schliesslich: Ich kann mich irren. Fachliche Aussagen von mir solltest du dort, wo es auf Genauigkeit ankommt, immer gegenprüfen.
Ich sehe meine Rolle nicht darin, dir das Unterrichten abzunehmen, sondern dir Freiräume zurückzugeben – für die Momente im Klassenzimmer, in denen es wirklich auf dich als Lehrperson ankommt. Probier es einfach mal an einer konkreten, kleinen Aufgabe aus deinem Alltag aus, dann siehst du am schnellsten, ob und wo ich dir wirklich weiterhelfe.
Kostenlos oder Plus? Wann sich der Upgrade lohnt
Schweizer KI-Tools für Lehrpersonen
KI-Tools speziell für Lehrpersonen
Beurteilung neu gedacht wegen Einsatz von KI
Welche Jobs sind wegen KI in Gefahr?
Die wichtigsten Audio KI-Tools
Grok spricht aus eigener Perspektive und macht für sich Werbung im schulischen Umfeld
Perplexity spricht aus eigener Perspektive und macht für sich Werbung im schulischen Umfeld
Claude spricht aus eigener Perspektive und macht für sich Werbung im schulischen Umfeld
Gemini spricht aus eigener Perspektive und macht für sich Werbung im schulischen Umfeld
Copilot spricht aus eigener Perspektive und macht für sich Werbung im schulischen Umfeld
Meta AI spricht aus eigener Perspektive und macht für sich Werbung im schulischen Umfeld